Untersuchungen der Gedächtnisleistung

Neuropsychologische Tests (z.B. bei Sprach- oder Gedächtnisstörungen, nach Schädel-Hirntrauma, Schlaganfall etc.). Mit Hilfe der testpsychologischen Diagnostik werden die Wahrnehmung, die Konzentration, die Merkfähigkeit und die Motorik geprüft. Die Methode ermöglicht die Beurteilung von Gedächtnis, räumlicher Orientierung, Rechenfähigkeit und Gestaltungsfähigkeit des Patienten.

Angewandt wird die testpsychologische Diagnostik z. B., um festzustellen, ob eine Demenz wie die Alzheimersche Krankheit vorliegt oder in welchem Stadium sie sich befindet. Darüber hinaus können weitere Hirnleistungsstörungen, ein hirnorganisches Psychosyndrom, Depressionen oder Neurosen festgestellt werden.

Psychopathologische Befunderhebung

Viele neurologische Erkrankungen sind mit seelischen Störungen verbunden und bedürfen einer entsprechenden Behandlung. Es wird geschätzt, dass in der neurologischen Sprechstunde etwa 50% der vom Patienten berichteten Beschwerden ganz oder teilweise psychosomatischer Natur sind.

Neurologische Untersuchung

Anamnese (Erhebung der aktuellen Beschwerden) Hirnnervenstatus, Augenhintergrund, Augenbewegungungen, Kraft, Motorik, Sensibilität, Koordination, Muskeltonus, Reflexstatus, Gang und Gleichgewicht. Gedächtnis und Orientierung.

Radiologische Bildgebung

  • Röntgenuntersuchungen
  • Computertomographie und
  • Kernspintomographie
    (MRT)-Untersuchungen werden in der direkt gegenüber liegenden Clínica PalmaPlanas-Quirón durchgeführt und können direkt von uns organisiert und abgerechnet werden. In einem 1,5 Tesla-Gerät stehen neben den Standardverfahren auch Diffusions- und Perfusionssequenzen, Angiographie mit 3D-Rekonstruktion, Liquorflussmessung, Spektroskopie und Darstellung des vestibulo-cochleären Systems zur Verfügung. Wir bemühen uns, die Termine zu Ihrer Zeitersparnis so zu organisieren, dass unmittelbar nach der Untersuchung eine Befundbesprechung stattfinden kann.

Weiterlesen

Farbkodierte Doppler- und Duplexsonographie

Die Ultraschalluntersuchung der Halsgefäße und der Hirnarterien (transkraniell bei temporalem Schallfenster) erlauben die frühzeitige Erkennung eines Schlaganfallrisikos und die Darstellung der Hirndurchblutung. Ausserdem kann transorbital die Durchblutung des Auges durch Darstellung der A. ophthalmica dargestellt werden.